Geistig behinderte Menschen als Dichter und Schriftsteller
Spurensicherung im Niemandsland
Paderborn. Geistig behinderte Menschen als Dichter und Schriftsteller - das ist sicherlich ungewöhnlich, nicht nur für Außenstehende, sondern auch für Menschen, die mit ihnen zusammen leben.
Siegfried Schröder, Ombudsmann im Kreis Paderborn, stellt am Donnerstag, 13. März 2008 um 19.00 Uhr, in der Volkshochschule am Rathausplatz 7 Texte und Gedichte von Menschen mit geistiger Behinderung vor. Diese kleinen literarischen Kostbarkeiten beschreiben auf besondere, persönliche und authentische Art einfühlsam und eindringlich das Weltempfinden dieser Dichter. Viele von ihnen sind ständig auf der Suche nach Reimen. Auffällig sind der Humor und der lustvolle Umgang mit Sprache. Oft werden mit einfachen Mitteln Gedanken, Gefühle, Beobachtungen und Lebenszusammenhänge dargestellt.
Gerade weil es so ungewöhnlich zu sein scheint, sollte man sich auf das Abenteuer einer solchen Begegnung mit den Erfahrungs- und Empfindungswelten von literarisch begabten Menschen mit geistiger Behinderung einlassen.
Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen sind erhältlich bei der Volkshochschule Paderborn, Kamp 43, Tel. 05251 88-1229, oder im Internet unter
www.vhs-paderborn.de.