Schwäbische Epilepsie-Selbsthilfegruppe "Familientreff Sonnenschein"
Schwäbische Epilepsie-Selbsthilfegruppe "Familientreff Sonnenschein"
"Epilepsie-Selbsthilfegruppe Familientreff Sonnenschein" ist der Name des gemeinnützige Vereins mit einem kleinen, aber beständigen Kern von aktiven Mitgliedern, die seit 15 Jahren Anfallsbetroffene und ihre Angehörigen in den Landkreisen Sigmaringen und Tuttlingen betreut. Wie die Vorsitzende des Vereins, Susanne Grimm, kürzlich der "Schwäbischen Zeitung" (SZ) berichten konnte, liegt der Aktivitätsschwerpunkt der Selbsthilfegruppe neben dem menschlichen Miteinander in der Öffentlichkeitsarbeit. "Immer noch beherrschen Vorurteile und Angst das Meinungsbild in der Bevölkerung. Fällt das Wort "Epilepsie" oder "epileptischer Anfall" bringen das viele noch mit Geisteskrankheit, geistiger Behinderung oder schlimmer, mit Besessenheit in Verbindung", erklärte die Gruppenleiterin die Hauptproblematik. Hier Abhilfe zu schaffen und Aufklärung anzubieten, stellt für die Selbsthilfegruppe eine große Herausforderung dar. Das sei daran zu ermessen, dass selbst die meisten Mitglieder nicht öffentlich, z. B. an einem Informationsstand, im Namen der Epilepsie auftreten wollen, erklärt Frau Grimm in der SZ weiter. Am Beispiel einer Sigmaringer Geschäftsfrau werde dies deutlich. Sie will deshalb nicht zur Gruppe kommen, weil sie befürchtet, Kundschaft zu verlieren, wenn ihre Epilepsie bekannt wird. "Dabei haben herausragende Persönlichkeiten wie Dostojewskij, Helmholz, Paganini oder Alfred Nobel bewiesen, dass eine manifeste Epilepsie ihr Gehirn nicht von großartigen Leistungen abhalten konnte."
quelle: epinews
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Der Weg von Mensch zu Mensch,
ist oft weiter und schwieriger,
als der Weg von der Erde zum Mond.
angie
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