Teil 2
Beispiele für Hilfen des BUNTEN KREISES
Hier finden Sie anonymisierte Beispiele unserer Nachsorgearbeit:
Die Hoffnung nie aufgeben
Während der Geburt kam es bei Selina zu einem Abfall der Herztöne.Durch Not-Kaiserschnitt kam sie auf die Welt. In lebensbedrohlichem Zustand wurde sie mit dem Baby-Notarzt in die Kinderklinik verlegt. Die Mutter folgte zwei Tage später in die Frauenklinik. Als es ihr besser ging, konnte sie mit in die Kinderklinik aufgenommen werden. Von Anfang an machten sich die Eltern wenig Illusionen: von Beruf selbst Krankenschwester, wusste die Mutter, wie schlimm es um ihre Selina stand. Doch sie gab die Hoffnung nie auf. Für die Betreuerin des BUNTEN KREISES gab es nur eines: immer wieder da sein, als Auß?enstehende zuhören, ermutigen und trösten. Nach vier Wochen wurde Selina entlassen und entwickelt sich besser, als alle zu hoffen wagten.
Alleine nicht zu schaffen <H2>Emely und Isabell kamen in der 26. Woche zur Welt. Emely kam nach fünf Monaten nach Hause, Isabell lag siebeneinhalb Monate in der Kinderklinik und Überstand verschiedene Operationen, Infektionen und Komplikationen. Das Pendeln zwischen zuhause und Klinik belastete die Mutter, doch zuhause wurde es noch aufwendiger: Isabell brauchte ein größ?eres Sauerstoffgerät. Ohne Hilfe konnte die Mutter die Wohnung nur schwer verlassen.
Der BUNTE KREIS half: entweder die Nachsorgeschwester half beim Transport oder sie blieb bei einem Zwilling zuhause oder sie Übernahm die Besorgung. Und ganz nebenbei konnte sich die Mutter die enormen Belastungen der zurückliegenden Monate von der Seele reden. Mittlerweile benötigt Isabell den Sauerstoff immer weniger, so dass er bald abgesetzt werden kann, und entwickelt sich gut.
<H2>Entlastung in schwerer Zeit
Adrian und seine Zwillingsschwester kamen zu früh zur Welt. Während das Mädchen sich gut entwickelte, blieb Adrian das gesundheitliche Sorgenkind. Mit sechs Jahren wurden seine Krampfanfälle so schlimm, dass ihn die Mutter kaum mehr aus den Augen lassen konnte.
In dieser schwierigen Zeit halfen zwei Kinderkrankenschwestern des BUNTEN KREISES: sie nahmen der Mutter Adrian stundenweise ab, damit auch die Geschwister wieder zu ihrem Recht kamen. Sie hörten zu, wenn sich die Mutter ihre Sorgen von der Seele reden musste. Mittlerweile haben die Ärzte das Medikament gefunden, das Adrians Krämpfe lindert, und die Familie kommt wieder allein zurecht.
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